Auẞenministerium
der Volksrepublik Donezk

SITZUNGSERGEBNISSE DER HUMANITÄRISCHEN GRUPPE (15. JUNI)

15 Juni 2020
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Das heutige Treffen der Kontaktgruppe in Form einer Videokonferenz begann mit dem Aufruf der Republiken zur dringenden Koordinierung des Kontrollpunkte-Arbeitsverfahrens.

„Trotz der extremen Wichtigkeit und Dringlichkeit, einen humanitären Korridor durch Kontrollpunkte für die bedürftige Bürgern zu öffnen, gab Kiew keine einzige Antwort auf eine von uns gestellte Frage oder den von uns gesendeten Vorschlag. Die Republiken haben bereits vor anderthalb Monaten Listen von Menschen erstellt, die gute und dringende Gründe haben, die Kontaktlinie zu überschreiten. Darüber hinaus haben wir diese Listen am 9. Juni erneut mit einer detaillierten Beschreibung unserer Vorschläge zum Verfahren für die Organisation eines humanitären Transfers durch Kontrollpunkte gesendet.

Die ukrainische Seite reagierte jedoch auf unsere Vorschläge nicht und lieferte auch keine eigene verständliche Position. Das einzige, was die Vertreter der Ukraine äußern konnten, war, ein außerordentliches Treffen der humanitären Gruppe vorzuschlagen, wobei der praktische Charakter der diskutierten Themen angeführt wurde. Die Grundlage für ein solches außerordentliches Treffen in Form konkreter Vorschläge wurde jedoch nicht von Kiew bereitgestellt, und es ist nicht bekannt, ob dies überhaupt geschehen wird“ - stellte der DVR Bevollmächtigte fest.

Gleichzeitig betonte Natalia Nikonorowa, dass bei der Erörterung des Grenzübergangsverfahrens alle humanitären Aspekte berücksichtigt werden müssen, einschließlich derjenigen, die mit der Verhinderung der Ausbreitung einer Coronavirus-Infektion in der Republik zusammenhängen.

„Trotzdem kümmern sich Vertreter der Ukraine offensichtlich nicht um solche Aspekte - mit ihrer einseitigen Entscheidung, Grenzen zu öffnen, zeigten sie, dass ihnen das Leben und die Gesundheit unserer Bewohner sowie die epidemiologische Situation, die sich durch den unkontrollierten Übergang von Bürgern aus der Ukraine erheblich verschlechtern könnte“ - fügte sie hinzu.

So brach Kiew erneut die Diskussion über die Organisation der Umsetzung humanitärer Korridore durch der Kontrollpunkte. Hunderte von Menschen, die sich in einer schwierigen Situation befinden und nicht nach Hause kommen können, müssen aufgrund des völlig destruktiven Ansatzes der ukrainischen Seite leiden, die es vorzieht, einseitige provokative Maßnahmen zu ergreifen, anstatt vertrauenswürdige, transparente und inhaltliche Verhandlungen über äußerst wichtige humanitäre Fragen aufzunehmen.