Auẞenministerium
der Volksrepublik Donezk

Kiew weiterhin heuchelt, anstatt wirklich nach Frieden zu streben - Natalia Nikonorowa

07 Juni 2021
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Leonid Krawtschuk spiegelt weiterhin die wahre Haltung der Ukraine im Verhältnis zu Donbass und seinen Bewohnern wider. Es liegt auf der Hand, dass der Leiter der ukrainischen Delegation versteht, dass die Einführung solch unverschämter Zitate über den Vergleich Donbass mit einem Krebstumor nur das Gefühl der Ablehnung und des völligen Missverständnisses unter den Menschen der Republiken verstärkt.

Noch zynischer ist der Vorschlag, ob die Ukraine Donbass braucht, mit dem Ziel, "jene, die die Ukraine akzeptieren will, nicht zu beleidigen und nicht wegzudrängen". Erstens, wenn wir über ein Referendum in Donbass sprechen, dann sollte es in erster Linie nicht mit den Bewohnern der Ukraine, sondern mit den Bewohnern des Donbass diskutiert werden. Hier sollten sich die ukrainischen Behörden übrigens an die von ihnen selbst erfundene Formel „Wir reden nur mit der Ukraine über die Ukraine“ erinnern. Warum also versuchen die Vertreter der Ukraine, die Donbass Bevölkerung in eine noch benachteiligte Lage zu bringen? Wenn Kiew jedoch die Republiken bereits als eigenständiges und unabhängiges Subjekt der internationalen Beziehungen betrachtet, dann soll es direkt, offiziell und mit einer entsprechenden Ablehnung aller Ansprüche auf Donbass darüber sprechen.

Zweitens, auf die Frage „nicht beleidigen und nicht wegschieben“, erinnern wir uns daran, dass die Ukraine seit sieben Jahren nichts anderes tut, nur Donbass verdrängt. So, sie nicht nur "beleidigt", sondern tötet Zivilisten, zerstört die Infrastruktur, errichtet humanitäre, Transport- und Wirtschaftsblockaden, verletzt systematisch die Bürgerrechte. Kiew unternimmt seit vielen Jahren alles, um unseren Bewohnern durch sein feindliches Vorgehen die Reste des Glaubens an eine friedliche Konfliktbeilegung zu entblößen. Vor diesem Hintergrund ist die von Herrn Krawtschuk gezeigte „Besorgnis“ über die Notwendigkeit einer sorgfältigen Formulierung ein monströses Beispiel für Doppelmoral und erschreckende Heuchelei.

Die Tagebücher der Autoren zu lesen ist natürlich wunderbare Idee, aber es wäre für Leonid Krawtschuk sinnvoller, das Maßnahmenpaket noch einmal zu lesen und endlich seine Umsetzungspflichten auf der Grundlage eines direkten und transparenten Dialogs mit den Republiken umzusetzen. Nur eine solche Regelung kann ein echter Indikator dafür sein, dass sich die Ukraine einem Friedens- und Diplomatieplan erfüllen will. Aber bisher beobachten wir nicht nur das völlige Willensfehlen der ukrainischen Behörden, die Minsker Abkommen umzusetzen, aber auch die aggressive Rhetorik von Kiew. Das zeigt absolut klar, was ist die echte Vorhaben der Ukraine im Verhältnis zu Donbass.