Auẞenministerium
der Volksrepublik Donezk

Kiew zeigt schon wieder einen Mangel an Willen zur Lösung des Konflikts - Natalia Nikonorowa

25 März 2020
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Die Erklärung des Vertreters der Ukraine in der politischen Gruppe über die angebliche Unmöglichkeit, im Rahmen der Kontaktgruppe Vereinbarungen zu treffen und aufzuschreiben, da deren Sitzung per Videokonferenz abgehalten wird, standhaltet keiner Kritik. Tatsächlich bestätigte Herr Reznikov, dass Kiew absolut nicht an einer friedlichen Lösung interessiert ist – für die ukrainische Seite ist viel wichtiger und offensichtlich rentabler, nach tausend und einem Grund zu suchen, ihre Verpflichtungen unter den Minsker Abkommen aufzugeben, anstatt sich darauf zu konzentrieren, den Frieden nach Donbass zu bringen.

Darüber hinaus sei daran erinnert, dass gerade wegen Alexei Reznikov und seines schlechten Gesundheitszustands gestern kein Online-Treffen der Fraktion stattgefunden hat. Gleichzeitig war Herr Reznikov durchaus in der Lage, mit Reportern zu sprechen und den Medienraum mit destruktiven Aussagen zu füllen.

Wir weisen erneut darauf hin, dass bei der Lösung selbst der akutesten und schwierigsten Konflikte die Präsenz auf beiden Seiten des Willens und der gewissenhafte Wunsch, die entstandenen Widersprüche zu lösen, das Wichtigste sind. Aus der Weltpraxis gibt es viele verschiedene Beispiele dafür, wie und in welchem ​​Format es möglich ist, Vereinbarungen zu akzeptieren und zu konsolidieren, auch wenn sich die Parteien nicht persönlich treffen können, insbesondere in Zeiten der umfassenden Digitalisierung der Diplomatie. Wir fordern Kiew daher dringend auf, die ungünstige epidemiologische Situation in der Welt nicht als eine weitere Entschuldigung für die Nichterfüllung seiner Verpflichtungen zu betrachten und endlich mit der Umsetzung der in Minsk erzielten Vereinbarungen zu beginnen.