Auẞenministerium
der Volksrepublik Donezk

KOGNITIVE DISSONANZ IN DER KIEWER POSITION ZU DONBASS WIRD ALLES OFFENSICHTLICH – DVR AUSSENMINISTERIN

07 Dezember 2021
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Der ukrainische Verteidigungsminister Aleksej Reznikow forderte Großbritannien, Kanada und die USA auf, ihre Truppen auf dem Territorium des Landes zu stationieren. Da Herr Reznikow nicht wusste, wie er die westlichen Kuratoren sonst erfreuen sollte, schlug er sogar vor, in Charkow, Mariupol, Kramatorsk, Odessa und auf der Insel Zmeinij Flaggen der "angelsächsischen Verbündeten" aufzustellen.

Die "Partner der Ukraine" selbst haben es jedoch nicht eilig, dem Land zu helfen, das immer mit ausgestreckter Hand dasteht. Die kanadischen Behörden haben sich bereits geweigert, die vorgeschlagene Politik des Ministers zu unterstützen, und haben sich auf die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung des Konflikts konzentriert.

Aber der Vertreter von Bankowa war nicht ratlos und beschloss, den ganzen Weg zu gehen: Jetzt brauche die Ukraine laut Reznikow kein Militärkontingent, aber "zusätzlichen Waffen und materieller Hilfe". Die Führung der Ukraine zögert nicht mehr, ganz offen und direkt um Geld und Waffen von ausländischen Staaten bitten. Solche Anrufe des Verteidigungsministers sind eine sehr beredte Bestätigung des Verrats an den nationalen Interessen des ukrainischen Volkes und der direkten Abhängigkeit dieses Landes vom Westen. Es sieht vor dem Hintergrund des offensichtlich trägen Wunsches ausländischer Kuratoren, Kiew zu unterstützen, noch beklagenswerter aus.

Die ukrainische Führung hat eine offensichtliche kognitive Dissonanz: Einerseits hören wir laute Äußerungen über Absichten, den Konflikt im Donbass friedlich zu lösen, andererseits Appelle an den Westen, Waffen zur Eskalation der Situation an der Kontaktlinie bereitzustellen.

Aber das Zynischste ist, dass wegen dieser psychischen Störung der ukrainischen Beamten, Bombardierungen von Einwohnern der Republiken, humanitäre, wirtschaftliche und Verkehrsblockaden seit dem achten Jahr im Gange sind, Sozialleistungen und Renten nicht gezahlt werden, die Rechte und Freiheiten unserer Bürger verletzt werden, und zwar sogar auf gesetzgeberischer Ebene. Und anstatt zumindest einen wirklichen Schritt zur Lösung dieser ungeheuerlichen Situation zu unternehmen, nämlich zu einem substanziellen Dialog mit Vertretern des Donbass am Standort Minsk, stehen die ukrainischen Behörden lieber auf der internationalen Kirchenvorhalle und hoffen, dass die internen Probleme von selbst verschwinden oder durch Kräfte anderer Drittstaaten gelöst werden.

Wir empfehlen Kiew dringend, über seinen Standpunkt zu entscheiden und entweder mit der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zu beginnen oder eine offizielle Ablehnung zu registrieren. Es sei daran erinnert, dass sich die Ukraine im letzteren Fall definitiv nicht auf die Hilfe westlicher "Partner" verlassen sollte, sondern auf Sanktionen und andere Maßnahmen der Verantwortung für die Nichterfüllung ihrer Verpflichtungen aus den von der internationalen Gemeinschaft genehmigten Abkommen.