Auẞenministerium
der Volksrepublik Donezk

Kommentar von Natalia Nikonorowa zur Verzerrung des Minsk-Prozesses in den ukrainischen Medien

19 November 2020
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Die ukrainische Presse lobt, wie gut der angeblich von Leonid Krawtschuk vorgeschlagene "Aktionsplan" ist und wie er den Minsker Abkommen unbestritten entspricht. 
Wir haben nur drei Bemerkungen zu diesem Thema.
Erstens ist es unverständlich, zu Krawtschuk eine Idee mit dem "Aktionsplan" zuzuschreiben. Niemand hat sich die Mühe gemacht, dies zu überprüfen - es ist besser, nach Krawtschuk hundertmal zu wiederholen, dass es seine Initiative war. Vielleicht wird Magie passieren. Die Realität sieht jedoch so aus: Im November wurde ein Gegenentwurf des ukrainischen Aktionsplans als Antwort auf den Fahrplan gesendet, den die Republiken Anfang Oktober vorgeschlagen hatten. Wir haben seit mehr als einem Monat nach einem solchen Gegenprojekt aus der Ukraine gewartet.
Zweitens, wenn der ukrainische "Aktionsplan" den Minsker Abkommen entspricht und in der Lage ist, den Konflikt politisch zu lösen, ist die DVR-Delegation in Minsk das Wasserballteam, das übrigens zumindest visuell unsere Ähnlichkeit mit den "Militanten" erhöht hat, wie Leonid Krawtschuk uns nennt.
Drittens werden wir gezwungen sein, den ukrainischen „Aktionsplan“ mit unseren Artikel-für-Artikel-Kommentaren zu veröffentlichen, die an Kontaktgruppe gesendet war, um alle Illusionen im ukrainischen Medienraum über die „Einhaltung“ der Minsker Vereinbarungen durch Kiew zu werwehen.