Auẞenministerium
der Volksrepublik Donezk

NIKONOROVA'S KOMMENTAR ZU DEN AUSSAGEN VON KIEWER VERTRETERN ÜBER DIE WEIGERUNG, DEN DIREKTEN DIALOG MIT DEN REPUBLIKEN ZU HABEN

16 Mai 2020
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Die ukrainischen Beamten bemühen sich trotz ihrer hohen Posten und Ränge weiterhin, sich und den gesamten ukrainischen Staat in einem äußerst ungünstigen Licht auszusetzen. Andernfalls ist es unmöglich zu erklären, warum die ukrainischen Staats- und Regierungschefs in den Medien so stolz erklären, dass sie den direkten Dialog mit Donbass Vertretern ablehnen. Eine solche Erklärung ist bereits ein klarer Beweis für die Verletzung der Maßnahmen durch die Ukraine, was eindeutig darauf hinweist, dass die Konfliktparteien - Kiew und Donbass - durch direkten und inhaltlichen Dialog in Minsk kommunizieren müssen.

Die Ukraine und ihre tapferen Diplomaten rühmen sich jedoch damit, dass sie bekanntermaßen gegen internationale Rechtsakte und gegen die vom UN-Sicherheitsrat genehmigten Dokumente verstoßen. Darüber hinaus hören wir auch Aussagen von Personen in sehr hohen diplomatischen Ämtern, dass Kiew während der Kontaktgruppesitzungen angeblich "Aufklärung im Kampf durchführt". So zeigen die ukrainischen Behörden nicht nur ein Unverständnis für Friedensverhandlungen, bei denen es nicht notwendig ist, Kämpfe zu arrangieren, sondern sich auf eine Beilegung des Konflikts zu einigen. Sie verweisen auch zynisch auf ihre barbarischen Beschießungen unseres Territoriums, bei denen unschuldige Bewohner sterben, Erwachsene und Kinder leiden und verletzt werden. Solche Aktionen der gegenwärtigen ukrainischen Leitung führen zu einer enttäuschenden Schlussfolgerung: In Kiew verherrlichen Bandera und andere Nazi-Schergen jetzt nicht nur ideologisch, sondern übernehmen auch ihre monströsen blutigen Methoden in der Praxis.

Wir erinnern die Ukraine erneut daran, dass der tatsächliche Stand der Dinge so ist: Donbass hat bereits in 2014 entschieden, dass wir niemals mit einer solchen Macht im selben Staat leben werden, wenn die Stimmen unserer Bewohner nicht gehört werden. Kiew muss so schnell wie möglich erkennen, dass es nicht möglich sein wird, Donbass zu ignorieren. Das bedeutet, dass die ukrainischen Behörden nur zwei Möglichkeiten haben: entweder direkt, offen und nach Treu und Glauben mit den Republiken im Minsker Format zu sprechen oder offiziell die Unmöglichkeit anzuerkennen, ihren Verpflichtungen von Minsker Vereinbarungen zu ersetzen und die entsprechende Verantwortung gegenüber den Garantenländern und der gesamten Weltgemeinschaft dafür tragen.