Auẞenministerium
der Volksrepublik Donezk

Aussage von Natalia Nikonorowa im Zusammenhang mit dem Tod von 5 LVR-Soldaten

11 Juni 2021
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In der Nacht zum 11. Juni drangen ukrainische Saboteure in das Gebiet der Volksrepublik Lugansk ein und zeigten eine eklatante Angriffshandlung - fünf Soldaten der LVR Volksmiliz wurden kernrecht erschossen.

Wir betrachten dies als einen brutalen und verabscheuungswürdigen Mord an den Verteidigern des Donbass, als ein weiteres blutiges Verbrechen Kiews. Diese Situation ist ein grober Verstoß gegen die am 22. Juli 2020 unterzeichneten Maßnahmen zur Stärkung des Waffenstillstands, die unter anderem die Aktivitäten von Sabotage- und Aufklärungsgruppen verbieten, und umso zynischer vor dem Hintergrund der „friedlichen“ Äußerungen von der ukrainischen Führung über eine Verringerung der Anzahl von Beschuss und die Verpflichtung zu einem Waffenstillstand.

Wir verurteilen kategorisch das Geschehene und fordern von der Ukraine die strikte Einhaltung ihrer Verpflichtungen. Donbass beabsichtigt nicht, solche verräterischen Provokationen zu ertragen und ist bereit, die für eine angemessene Reaktion und den Schutz unserer Bewohner erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

Die ukrainischen Behörden sollten sich voll und ganz bewusst sein, dass eine solch eklatante Verletzung nicht nur der auf der Minsker Plattform getroffenen Vereinbarungen über die Einhaltung des Waffenstillstands, sondern aller internationalen Prinzipien und Regeln in Bezug auf bewaffnete Konflikte unweigerlich entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen wird. Wir rufen auch die Weltgemeinschaft und vor allem die Garantieländer der Minsker Abkommen auf, unverzüglich alle möglichen Methoden der Einflussnahme auf Kiew anzuwenden, um die Umstände dieses Verbrechens aufzuklären und die damit verbundenen Personen vor Gericht zu stellen.