Auẞenministerium
der Volksrepublik Donezk

ERKLÄRUNG VON NATALIA NIKONOROWA IM ZUSAMMENHANG MIT DEM TOD DER VERTEIDIGER VON DONEZK

18 Dezember 2020
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Die Situation auf der Kontaktlinie verschlechtert sich weiterhin. Das offizielle Kiew hat den Beschuss des Territoriums der Republik durch Waffen, die durch die Minsker Abkommen verboten sind, erheblich erhöht. Besonders besorgniserregend ist die erhebliche Verschlechterung im Süden der Republik.

So eröffneten die bewaffneten Formationen der Ukraine nach Angaben der DVR-Vertretung im gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination des Waffenstillstandes (ZKKW) und im Verhandlungsprozess in den letzten drei Tagen viermal das Feuer aus 120-mm-Mörsern in Siedlungen in Mariupol-Richtung, während 36 Minen abgefeuert wurden.

Infolge dieses Beschusses wurden am 18.12 zwei Soldaten der DVR Volksmiliz tötlich verletzt. Seit der Unterzeichnung der Maßnahmen zur Stärkung und Kontrolle des Waffenstillstands, die Anfang September von der ukrainischen Seite abgelehnt wurden, sind bereits sieben Verteidiger unserer Republik gestorben, zwei Zivilisten und ein Soldat wurden verletzt. Wir sprechen allen Familien und Freunden der gefallenen Helden der Republik unser tiefstes Beileid aus!

Es bleibt uns klar, dass die ukrainische Seite ihre Verpflichtungen bewusst ignoriert und das von uns vorgeschlagene Dokument nicht umsetzen möchte, das detaillierte Parameter des Koordinierungsmechanismus und der direkten Interaktion auf ZKKW-Ebene in der aktuellen Zusammensetzung zur Überprüfung und Verhinderung von Verstößen enthält.

Jeden Tag begehen Vertreter der Behörden und des Militärkommandos der Ukraine immer ungeheuerlichere Verbrechen. Indem Kiew offiziell die Einhaltung der "Stille" während der Neujahrsferien fordert, verschärft es die Situation auf der Kontaktlinie.

Für die gesamte Weltgemeinschaft sollte es offensichtlich sein, dass Kiew nicht nach den allgemein anerkannten Methoden der Kriegsführung kämpft, sondern schändlich - heimlich, nicht nur gegen die in Minsk eingegangenen Verpflichtungen verstößt, sondern auch jegliche Konzepte der Menschheit missachtet.

In diesem Zusammenhang bestehen wir darauf, dass die Garantenländer der Minsker Abkommen und die Kuratoren der Ukraine sie auf einen friedlichen, diplomatischen Weg zurückführen, um die Störung des derzeitigen Waffenstillstands zu verhindern.

Wir fordern auch, dass die ukrainische Seite endlich beginnt, sich auf die detaillierten Parameter des Koordinierungsmechanismus zu einigen, als direkte Interaktion auf ZKKW-Ebene, um Verstöße zu überprüfen und zu verhindern, und die in den Maßnahmen zur Stärkung des Waffenstillstandsregimes vorgesehen ist.

Andernfalls behalten wir uns das Recht vor, angemessen auf die Aktionen der bewaffneten Formationen der Ukraine zu reagieren.