Auẞenministerium
der Volksrepublik Donezk

Natalia Nikonorowa hielt einen Vortrag am Institut für internationale Studien im MGIMO

28 Mai 2021
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Heute, am 27 Mai, die Außenministerin Natalia Nikonorowa hielt einen Vortrag zum Thema „Die aktuelle Situation mit DVR und die Aussichten auf Staatlichkeit“ im Rahmen der internationalen Dialogen „Aktuelle Treffen“, die am MGIMO Institut für internationale Studien. An der Diskussion nahmen auch der LVR Außenminister W. Deinego, die Beraterin des DVR Leiters E. Nikitina, der MGIMO Vizerektor für wissenschaftliche Arbeit und internationale Zusammenarbeit A. Baikov, der Direktor des Zentrums für euro-atlantische Sicherheit A. Nikitin, eine Reihe russischer und ausländischer Experten teil. Insgesamt waren rund 90 Politiker, Diplomaten und Experten aus Russland, der DVR, der LPR, der Ukraine und anderen Ländern an der Veranstaltung.

Natalia Nikonorowa gab einen kurzen Ausflug in die Entstehungsgeschichte der Volksrepublik Donezk, erzählte über das bewaffnete Konflikt und den aktuellen Stand des Minsker Prozess.

„Die derzeitige Situation bei der Umsetzung der Minsker Abkommen ist enttäuschend: Der Prozess ihrer Umsetzung wird von der ukrainischen Seite sabotiert, keiner der 13 Punkte des Maßnahmenpakets wurde vollständig umgesetzt. Der Hauptfaktor für eine solche Destruktivität ist folgender: Unter weit hergeholten und absurden Vorwänden verzögert die Ukraine den Verhandlungsprozess und entzieht sich der praktischen Anwendung der Minsker Abkommen zur endgültigen Beilegung des Konflikts“ – betonte Nikonorowa.

Die Ministerin machte auf den von der Republik vorgelegten Entwurf eines Fahrplans für die Umsetzung des Maßnahmenpakets aufmerksam, zu dem die Ukraine bereits seit 8 Monaten keine Stellungnahme abgegeben hat.

„Infolgedessen sind die Verhandlungen in der Kontaktgruppe gefroren - dementsprechend sind die Möglichkeiten echter Konfliktlösung in Donbass schnell geebnet“ – unterzeichnete die Ministerin.

Weiter hat die Leiterin des Außenministeriums über den Staatsbau der Volksrepublik Donezk, über die Wiederherstellung des sozioökonomischen und industriellen Potenzials, über den Kutur-, Sports-, Bildungs- und Wissenschaftsbereich erzählt.

„Im Bereich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation wurden besondere Fortschritte erzielt. Der wichtigste Meilenstein in dieser Richtung war die Entscheidung des russischen Präsidenten, den Bürgern der Republiken das Recht zu gewähren, auf vereinfachte Weise die russische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Dieser Schritt der russischen Behörden ist zu einer wirklich bedeutenden Phase der Annäherung der Volksrepublik Donezk und der Russischen Föderation geworden. Solche Entscheidung ist ein äußerst notwendiger humanitärer Schritt, da die ukrainischen Behörden Zehntausenden die Möglichkeit weggenommen haben, selbst elementare Verfahren wie das Erhalten oder Ersetzen eines Passes oder anderer Ausweisdokumente ab einem bestimmten Alter durchzuführen“ -  geteilte Natalia Nikonorowa.

Die Ministerin bezeichnete die Teilnahme an der Sitzung des UN-Sicherheitsrates nach der Arria-Formel als das wichtigste Ereignis auf internationaler Ebene:

„Dank dieser Ansprache auf der wichtigsten diplomatischen Weltplattform konnten die Volksrepubliken Donezk und Lugansk das absolute Monopol Kiews in Bezug auf die Donbass-Ereignisse brechen und ein breites Publikum auf der ganzen Welt über die tatsächliche Situation und bei den Verhandlungen in Minsk informieren“.

Zum Schluss sprach Natalia Nikonorowa über die Aussichten der Republik, dankte der Russischen Föderation und betonte die Annäherung unserer Staaten.

„Genau das Russland reichte uns die Bruderhand in den schrecklichen Jahren 2014-2015, leistete uns damals die dringend benötigte humanitäre Hilfe, figurierte als Vermittler und Garant im Minsker Prozess und erwies sich im Großen und Ganzen als echter Freund und Partner. Ausgehend davon und unter Berufung auf jahrhundertealte historische Bindungen und soziokulturelle Gemeinschaft ist unser Streben nach Russland völlig natürlich und fair. Derzeit wird dieser Prozess in einem sehr aktiven und wachsenden Tempo durchgeführt“ - erklärte die Ministerin.